El Bocho
Zu den aktivsten und sichtbarsten Künstlern der Street-Art-Szene zählt El Bocho. Der studierte Graphiker und Illustrator kam über das Graffiti zur Street Art und stellt die Kommunikation und Referenzen auf das urbane Leben in den Mittelpunkt seiner Arbeit. Durch subversives Eingreifen in das Stadtbild schärft er den Blick auf die Relikte, Erinnerungen und besonderen Momente einer Stadt. Alltags- und Großstadtthemen, mit denen der Betrachter sich identifizieren kann, bilden die Grundlage seiner künstlerischen Arbeit – humorvoll, direkt, explosiv und zumeist von vergänglicher Schönheit.
© Klaus-Dietmar Gabbert
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André Keller
Die Videoinstallation „SLAUGHTERHOUSE“ ist ein neues Projekt des Künstlers André Keller. Die rhythmische Bewegungswiederholung lässt eine Art „bewegter Malerei“ anmuten. Die sich manisch wiederholenden Schleifen aus verfremdeten und nicht eindeutigen Fragmenten, formen sich zu wechselnden Bildcollagen. Der Zuschauer wird auf eine surreale Reise mitgenommen, auf der seine Gedanken, wie in aparten Träumen oder Alpträumen und Ängsten, nach Deutung und Sinn suchen. Das Ziel der Reise ist der Versuch, mit den Bildern eine Geschichte zu erzählen, die jedes Mal anders gelesen werden kann.
© André Keller / Videostill
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Susanna Schnibbe
Das Diptychon von Susanna Schnibbe aus dem Werkzyklus „Bilder für wenig Licht“ präsentiert sich als imaginärer Farbraum, der von den Grundelementen der Natur inspiriert ist.
Das Werk ist an eine Installation im öffentlichen Raum gebunden. Etwa 700 Fische bewegen sich in Berlin vom Mauerpark bis in die Besselstraße. Auf dem Weg dorthin formieren sie sich auf der Friedrichsbrücke zu einem Schwarm, um dann als anonyme Spur in die Galerie zu fließen. Selbst nachts bleiben sie anwesend und weisen mit ihren leuchtenden Augen den Weg. Das Thema Fische ist eines der Konzepte von Susanna Schnibbe, mit dem sie individuelle Zeichen setzt. Die Fische werden ohne ein Ordnungssystem geklebt. Jeder von ihnen ist einzigartig. Mit dieser Arbeit setzt sich die Künstlerin mit dem Thema des Missbrauchs der Natur durch den Menschen auseinander.
©Ulrich Leitner
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Timo Stammberger
Der Fine Art Photographer Timo Stammberger bringt Licht und Leben in die Untergrundwelten und macht sie für den Betrachter erfahrbar. Seine großformatige Fotografie „Untitled (Dortmund #01)“ aus der Serie „Underground Landscapes“ stellt die Welt dar, die man kennt, sie aber so noch nie erlebt hat. Ihre abstrakte Wahrnehmung wird nun eine greifbare Erweiterung urbaner Ansichten einer Stadt. Der Betrachter erfährt eine verborgene Architektur, die über eigenen Charakter und Gesetzmäßigkeiten verfügt. Der fremde Blick, geladen mit spezifischer Atmosphäre, ist wie eine Offenbarung.
© Timo Stammberger
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T. Staudt
“Ungewöhnliche Perspektiven und minimalistische Farbdramaturgie: Staudts Bilder setzen nicht auf den unmittelbaren Affekt des Betrachters, sondern suchen die Kontemplation im Bild. In der Verquickung mit vorgefundenem, bereits reproduziertem Bildmaterial aus der Popkultur entsteht so eine Mischung aus Realität und Fiktion, die das eigentliche Bild mit urbanen Zeichen auflädt.” © M. Leuffen
© T. Staudt
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SPAR*K
Wie aus dem Boden erwächst die Skulptur, durchbricht das Schaufenster der Galerie und spannt sich nach innen auf. Durch den fließenden Übergang vom Außen- in den Innenraum schafft sie einen Dialog zwischen den beiden Orten, die aber auch dann noch eine unterschiedliche Wahrnehmung bewirken. Betrachtet aus dem öffentlichen Raum, schweift der Blick entlang der Konturen ins Private, sucht den intimen Bereich hinter dem undurchdringlichen Fenster. Betrachtet von innen, eröffnet sich ein neues Panorama. Der Blick flieht in die Ferne und erweitert den Ort, in dem man sich aufhält.
© SPAR*K / Entwurfsskizze
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