Dokumentarfilm „Kunstansichten – Sechs Gespräche.“
Dr. Peter Funken
Dr. Peter Funken lebt in Berlin und arbeitet als Kurator, als Autor für verschiedene Kunstpublikationen, wie Kunstforum International, und als Dozent, unter anderem beim Berufsverband Bildender Künstler Berlin. Seit jungen Jahren zeichnet Peter Funken auch selbst. In mehr als 25 Jahren hat er seine „Armensammlung“, darunter Objekte, Editionen und Fotografien aus der DDR, zusammengetragen. Die Arbeit, über die Peter Funken im Film spricht, ist ein Multiple aus den 1960ern nach dem Original von Man Ray aus dem Jahr 1920.
© Anna Kozderka
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Carlo Lorenzo Ferrante
Carlo Lorenzo Ferrante besitzt neben der bildenden Kunst eine zweite Leidenschaft: die klassische Musik. Er ist Mitbegründer und künstlerischer Leiter des seit 1987 bestehenden Ensemble Archilegio, ein international besetztes Kammermusikensemble, welches italienweit Barockstücke aufführt; seit 2002 spielt er auch im Berliner Sibelius Orchester. Sein Instrument ist die Violine, die er von einem guten Freund, dem japanischen Künstler Akira Nakao sechsmal malen ließ. Eines dieser im kubistischen Stil gehaltenen Gemälde stellt er im Film vor: „Carlos Geige“ (2002, Öl auf Leinwand,70 x 60 cm). Das Kunstwerk steht in enger Verbindung zu Carlo Ferrantes eigener Lebensgeschichte.
© Anna Kozderka
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Monika Anna Seeckts
Monika Anna Seeckts stammt aus Haslach an der Mühl in Oberösterreich. In Deutschland arbeitete sie in der Theaterszene, unter anderem in München und Bremen. Das Umfeld aus Schauspielern, Bühnen- und Kostümbildnern wird zu ihrem Lebensmittelpunkt. Sechs Jahre war sie persönliche Referentin des Regisseurs und Schauspielers Leander Haußmann am Schauspielhaus Bochum. Heute arbeitet sie an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin im Büro für Dramaturgie. Die Begeisterung für zeitgenössische Kunst, insbesondere die Malerei, eröffnete ihr das Werk des Künstlers Arnulf Rainer, dessen Kraft, Emotion und Aggressivität Monika Seeckts besonders schätzt.
© Anna Kozderka
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Ivo Wessel
Ivo Wessel lebt und arbeitet seit 2000 als selbstständiger Softwareentwickler und Autor von Computerfachbüchern in Berlin. Neben der Literatur gilt seine große Leidenschaft der Gegenwartskunst, die ihn auch nach Berlin geführt hat. Er gehört zur jungen Generation von Kunstsammlern und interessiert sich besonders für die Konzept- und Videokunst. Im Interviewfilm spricht Ivo Wessel über die Arbeit „Kleistners Archiv“ von Sven Johne aus dem Jahr 2006, bestehend aus zwei Schaukästen, jeder 130 x 180 cm groß, mit je 120 Fotografien s/w bzw. 120 Farbfotografien.
© Anna Kozderka
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Manfred Kirschner
Manfred Kirschner eröffnete im März 2007 die Galerie Crystal Ball in Berlin-Kreuzberg mit Arbeiten der Künstlerin Silke Thoss. Zugleich bildender Künstler und Galerist zu sein, empfindet er nicht als Widerspruch. Kunst zu produzieren und Kunstwerken eine geeignete Präsentationsform zu geben, sind für ihn gleichsam künstlerische Handlungen. Augenscheinlich wird dies auch in der von ihm vorgestellten Arbeit. In einem spontanen Akt verwendete er ein schon existierendes Bild als Bildträger und überklebte es zur Hälfte mit einem Siebdruck, auf dem ein roter Slip zwischen den gespreizten Beinen einer Frau zu sehen ist. Die Siebdruckarbeit stammt von der Bremer Künstlerin Marion Bösen und war Teil einer Serie, die sich unter dem Titel „Schritte“ mit der Intimität des Privaten beschäftigte.
© Anna Kozderka
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Dr. Sabine Ziegenrücker
Dr. Sabine Ziegenrücker lebt als freie Kunsthistorikerin in Berlin und ist tätig als Kuratorin und Dozentin, unter anderem an der Fachhochschule Potsdam, Fachbereich Design. Sie ist stellvertretende Vorsitzende des Vereins der Freunde und Förderer vom Haus am Waldsee. Ihr ‚Steckenpferd’ ist die konstruktiv-konkrete und konzeptionelle Kunst. Für den Film wählte sie ein Werk des 1956 nach Deutschland geflohenen ungarischen Künstlers Imre Kocsis (1937-1991) aus dem Jahr 1976. Das Werk, das ihr die Witwe des Künstlers zur Hochzeit schenkte, begeistert sie bis heute.
© Anna Kozderka
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